Prinzess.chen
Amy Madison war ein sechzehnjähriges Mädchen und das einzige Kind der Madison Familie. Sie war mit ihrem Leben unglücklich und fand sich nie wirklich zu Recht darin. Nach Außen hin war sie die perfekte Schülerin und zu jedem nett und hilfsbereit, in ihrem Inneren aber sah es ganz anders aus. Amy interessierte sich für die Hexerei und Geisterbeschwörungen, unter anderem auch Voodoozauber. Amy lebte in einem kleinen Dorf in England und besuchte in der nächsten Stadt eine Privatschule, welche einen sehr guten Ruf hatte. Amy war sehr streng erzogen worden und hatte nie die Chance ihre eigene Meinung zu bilden. Ihre schwarzen Haare trug sie offen und schulterlang, ihre stechend grünen Augen leuchteten wie Sterne am weiten unerreichbaren Nachthimmel. Ihre alles verändernde Geschichte begann circa zwei Wochen vor dem Freitag den 13ten.
Amy's Eltern hatten wie schon so oft wieder keine Zeit um ihrer Tochter zuzuhören oder einfach nur für sie dazu sein. An diesem Montag war es wieder einmal besonders schlimm in der Schule gewesen. Die ihr nicht wohlbesonnene Mitschülerin, Tara Romano, machte Amy, in der Mittagspause, vor versammelter Mannschaft nieder um Amy in ihrem Stolz abermals zu kränken. Als sie nach Hause kam machte sie das was sie immer tat, sie drehte die Musik auf volle Lautstärke, verdunkelte das Zimmer und versperrte die Türe. An manchen Tagen kam sie Stunden nicht mehr aus dem Raum hervor. Ihre Lehrer machten sich langsam um ihre Musterschülerin Sorgen, sie kleidete sich nur noch schwarz wurde nach und nach introvertierter. Am Donnerstag dem fünften Mai griff die zierliche Amy ihre Mitschülerin Tara an, Amy lies sich Tara's Hänseleien nicht länger gefallen. Sie zerkratzte mit ihren langen Fingernägeln ihr Gesicht. Der Direktor verwies sie für eine Woche von der Schule und Tara wurde in das nahe gelegene Krankenhaus gebracht. Nach einigen Gesprächen mit ihren und Amy's Eltern verzichtete Tara Romano auf eine Anzeige. Von nun an musste Amy eine Therapie machen. Sie las viel über Psychologie und erzählte ihrer Therapeutin das was sie hören wollte um ihre Ruhe zu haben. Der Zustand von Amy schien sich zu bessern aber die Wahrheit war weit entfernt. Das Ehepaar Madison wusste sich nicht mehr zu helfen, die Situation verschlimmerte sich immer mehr. Jeden Tag gab es Streit zwischen ihnen und ihrem Kind. Am elften Mai kam dann Amy wieder in die Schule und überall wo sie hin kam ging ein Raunen durch die Schülermenge, einige waren entsetzt und andere waren begeistert von dem was sie getan hatte. Tara Romano war bei den Cheerleadern und bekannt für ihre anstrengende und zickige Art. Wie sich später herausstellte starb sie am selben Tag als sie aus dem Krankenhaus entlassen wurde bei einem Autounfall. Im Bericht der Polizei stand, dass das Bremspedal klemmte. Hatte Amy etwas damit zu tun, oder war es nur ein schrecklicher Zufall? Amy verschlechterte sich in der Schule und verschwand immer öfters und länger in ihrem Zimmer. Ihre Eltern verboten ihr zwar Rituale und Zauberei auszuführen aber sie gehorchte nicht. Wie so oft schlich sich Amy abends, als ihre Eltern schliefen, durch das Kellerfenster zum Friedhof. Sie lief durch die vom Regen nassen Wiesen, und genoss den lauen Wind, der ihr durch das Haar wehte. Kurz nachdem sie den kleinen Wald am Dorfrand durchquert hatte, kam sie zu dem rostigen Tor des Friedhofes. Es wirkte bedrohlich in der tiefen Nacht. Welches Geheimnis verbarg die junge Schülerin? Mit dem Öffnen des Tores gab sie ihrem Freund ein Zeichen. Ja, das in sich gekehrte Mädchen hatte die Liebe ihres Lebens im Pfarrerssohn Daray gefunden. Auch Daray hatte schwarz gefärbte Haare, war muskolös und hatte rehbraune Augen, wie Amy war auch Daray stets in schwarze Kleidung gehüllt. Daray war die Schande seiner Familie, seine Geschwister waren immer gehorsam und vorbildlich. Er lehnte an der kühlen Steinmauer und man sah nur das glühen seiner Zigarette, wenn er daran zog. Das junge Paar traf sich immer am Friedhof um nicht von den Eltern, welche strikt gegen die Beziehung waren, entdeckt zu werden. Daray besaß den Schlüssel für die leere Gruft unter der Kirche. Eigentlich hatte er ihn still und heimlich aus dem Nachtkästchen seines Vaters gestohlen. Die beiden lernten sich in der Schule kennen, er war zwei Jahre älter und sie mochten sich schon beim Ersten Mal als sie sich sahen beziehungsweise sie stießen im Gang zusammen. Jeden Tag trafen sie sich beim Mittagessen und als Daray die Schule abbrach trafen sie sich eben jede Nacht auf diesem Friedhof. Amy und Daray umarmten sich und er schenkte ihr ein kurzes Lächeln um kurz darauf in der Gruft zu verschwinden. Die Gruft war groß und hatte viele Kammern, es roch darin aber nach süßem Honig. In einem der hinteren Räume befand sich ein altes riesiges Bett und der ganze Raum war voller Kerzen. Sie hatten darin beide schon lange ihre Jungfräulichkeit verloren. Nur Amy's beste Freundin und Daray's bester Freund wussten von ihrer Liebesbeziehung. Wie so oft spät abends lagen die beiden eng umschlungen auf dem Bett und planten ihre gemeinsame Zukunft. Nach einigen Tagen lief alles wieder so ziemlich in den alten Bahnen Daray arbeitete im Supermarkt des Dorfes und Amy ging weiterhin zur Schule. Doch in der Nacht von 12. auf Freitag den 13. Mai, als sich die beiden gerade küssten, wurde die Tür der Gruft krachend aufgestoßen und im gleißendem Licht erkannten dir beiden ihre Eltern. Diese trennten die beiden gewaltsam voneinander und brachten sie nach Hause. Die so genannte beste Freundin von Amy wurde eifersüchtig und verriet das Geheimnis der beiden Liebenden. Daray wurde am nächsten Tag zu seinen Großeltern in eine weit entfernte Stadt geschickt und Amy wurde zu Hause eingesperrt um zu verhindern, dass sie weglaufen konnte. An dem darauf folgenden Tag, Freitag den 13. tobte sie so stark das ihre Eltern den Hausarzt holten, der stellte sie dann mit Spritzen ruhig. Um zu verhindern, dass sie sich selbst verletzte und ketteten sie danach Amy an ihr Bett. Als sie anscheinend eingeschlafen war, befreiten ihre Eltern sie wieder von ihrer Fesselung und fuhren in die Stadt um einige Besorgungen zu machen. Mit letzter Kraft schleppte sich Amy auf den Dachboden wo sie ihren Altar aufgebaut hatte, sie hockte sich vor ihn und griff nach der Vodoopuppe. Da sie noch einige private Sachen von ihrer angeblich besten Freundin hatte, nahm sie sich etwas und begann mit ihrem Ritual. Mit einem Stich in das Herz tötete sie nun auch ihre Freundin. In ihrem Abschiedsbrief beichtete die sechszehnjährige Schülerin alles was sie getan hatte, auch das sie Tara mit einem Fluch belegt hatte, der sie dann bei diesem Autounfall ums Leben kommen lies. Auch ihre große Liebe erwähnte sie in ihrem Brief und das niemals jemand sie trennen könne. Als sie sich etwas erholt hatte lief sie in die Garage um sich ein Seil zu holen. Am Dachboden band sie es an den Balken, um es sich dann um den Hals zulegen und damit zu erhängen. Langsam aber entschlossen tat sie es und sprang von dem Stuhl. Am späten Abend hörte man wie sich das Garagentor öffnete und das Auto des Vaters in die Garage fuhr. Im Haus bemerkten die besorgten Eltern schon den etwas unangenehmen Geruch, sie begannen sofort nach ihrer Tochter zu suchen. Ihre Mutter sah die offene Dachbodenluke und rief sofort die Polizei, denn sie dachten ihre Tochter wäre abgehauen, nach genauerem hinsehen sahen sie Amy's Körper leblos an dem Seil hängen. Sie blickten direkt in die toten Augen ihrer einzigen Tochter. Als die Polizei und der Gerichtsmediziner die Leiche des Mädchens von dem Seil lösten und sie in den Sarg legten, konnten ihre Eltern, die den Brief in den Händen hielten, einen Funkspruch hören. Es ging darum das ein junger Mann sich am Dachboden eines Einfamilienhauses erhängt habe. Es war Daray. Die Eltern von Daray und Amy beschlossen die beiden nebeneinander zu begraben. Die beiden jungen Verstorbenen haben in der Nacht als sie gefunden wurden darüber geredet was sie machen würden wenn man sie trennen würde, und sie hatten beschlossen sich auf die gleiche Art und Weise das Leben zu nehmen. Sie hatten eine so tiefe Verbindung, dass er spürte was sie am Freitag dem 13. unternommen hatte. Er folgte ihr in den Tod, um wenigstens dort mit ihr glücklich zu werden und das hatten sie geschafft. Seit diesem Tage leuchten zwei Sterne mehr an dem scheinbar unerreichbaren Nachthimmel.

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