Prinzess.chen
Ziellos wanderte ich zwischen den Gräbern umher. Es war eine klare Nacht und man sah die Sterne funkeln. Ein kühler Lufthauch brachte meine langen braunen Haare in Bewegung und sie tanzten im Rhythmus des Windes. Gedankenverloren schaute ich in den Himmel. Plötzlich, hörte ich Schritte. Ich drehte mich um und erstarrte. Jegliche Glieder wurden taub, als ich einen Vampir in die Augen blickte. Er lächelte kalt, trat auf mich zu und drückte mich zu Boden. Ich wusste, Widerstand würde nichts bringen, also ließ ich es. Er leckte sich über seine Vampirzähne und sagte: "Dein Blut schmeckt bestimmt süß..." Ich spürte seinen kalten Atem im Nacken und schloss die Augen. "Lass sie in ruhe!", ertönte eine Männerstimme. Ich spürte, wie der Vampir von mir abließ und atmete erleichtert auf. Langsam öffnete ich meine Augen und blickte in die braunen kalten Augen, eines jungen Mannes. Der junge Mann hatte schwarze Haare und ein blasses Gesicht. Sein Körper wurde von einem weißen Hemd und einer schwarzen Hose bedeckt. Darüber trug er einen langen schwarzen Ledermantel, der ihm bis zu den Knöcheln reichte. Ich bemerkte, dass der Vampir, der mich bedroht hatte, verschwunden war. "Danke, dass du mich gerettet hast.", sagte ich schwach. Der fremde lächelte kühl und erwiderte: "Eigentlich weiß ich gar nicht, warum ich dies getan hab..." Als er sprach, bemerkte ich, dass auch er ein Vampir war, doch anders als bei dem ersten, fühlte ich mich zu ihm hingezogen. Er half mir auf. "Wie heißt du?", fragte ich sachte. "Mein Name ist Nickolas, aber nenn mich ruhig Nick.", meinte er. Man konnte an seinen Augen deutlich erkennen, dass er genauso fühlen müsste, wie ich. Er nahm meine rechte Hand und küsste sie. "Auf bald...", sagte er und verschwand in der Dunkelheit.
Seit dieser Begegnung trafen wir uns immer öfters im Schein des Mondlichts. Ich lernte von ihm die Eigenschaften eines Vampirs kennen und in mir wuchs der unwiderstehliche Drang, auch einer zu werden. Das Band, was uns zusammen hielt, wurde immer stärker. Es war bald so stark, dass mir mein Liebster einen Antrag machte, den ich überglücklich annahm. Ich wollte einfach nur noch bei ihm sein und seine wunderbare Nähe genießen und so erzählte ich ihm von meinem Wunsch. Er nahm mich in seine Arme und antwortete leise: "Ich weiß nicht ob das so gut wäre..." Ich seufzte und erwiderte: "Aber ich möchte auf ewig bei dir sein... Bitte Nickolas!" Nick zögerte einen Moment, dann nickte er. Bei unserer Hochzeit würde er mich zu dem machen, was ich sein wollte. Angst hatte ich keine und auch um meine Familie musste ich mich nicht sorgen. Meine Eltern starben beide vor 2 Jahren. Damals war ich 16. Andere Verwandte hatte ich nicht.
Die Nacht, an dem unsere Hochzeit stattfinden sollte, kam rasch. Ich hatte ein langes blutrotes ärmelloses Kleid aus Satin an. Der Stoff schmiegte sich wie eine 2. Haut an mich. Diese Hochzeit sollte ganz anders sein, als eine normale Hochzeit. Mit elegantem Gang schritt ich auf einen kleinen Altar zu, den Nickolas in seiner Gruft aufgebaut hatte. Auf dem Altar befanden sich Kerzen, deren Flamen umher flackerten, ein Dolch, ein Kelch und 2 Goldene Ringe. Nickolas stand in einem schwarzen Anzug aus Samt am Altar und wartete auf mich. Als ich vor ihm stand, lächelte er. Er nahm den Dolch und den Kelch, krempelte seinen rechten Ärmel hoch, dann schnitt er sich in seinen Arm. Glänzendes Blut rann seinen Arm hinunter und tropfte in den Kelch. Als er bis zur Hälfte gefüllt war, nahm er einen Stofffetzen und verband seine Wunde. Nun nahm er meinen rechten Arm. Nach einem kurzen Stich, spürte ich wie das warme Blut meinen Arm hinab lief und den Kelch füllte. Als der Kelch voll war, verband mich mein Liebster. Nickolas gab mir den Becher und sagte: "Sprich mir einfach folgende Worte nach... Ich schwöre hiermit, nicht mehr von deiner Seite zu weichen. Ich trank diesen Trank als Symbol unserer Liebe." Ich nickte und wiederholte seine Worte: "Ich schwöre hiermit, nicht mehr von deiner Seite zu weichen. Ich trank diesen Trank als Symbol unserer Liebe." Mit diesen Worten setzte ich den Kelch an meine Lippen und begann das Blut zu trinken. Es war noch warm und schmeckte etwas süßlich. Als der Kelch halb geleert war, reichte ich ihn Nickolas, der die Worte aufsagte und den Rest austrank. Er steckte mir einen der Eheringe an und ich ihm den anderen, dann küssten wir uns. Ich konnte deutlich noch das Blut an seinen Lippen schmecken. Er sah mich an und flüsterte: "Willst du immer noch ein Vampir werden?" Ich nickte. Er leckte zärtlich über meinen Hals und biss rein. Ich spürte, wie meine Adern pulsierten, als er saugte. Ich spürte, wie ich schwächer wurde. Meine Beine gaben nach und ich ließ mich einfach in die tiefe Schwärze fallen, die mich langsam umgab.
Ganz langsam kam ich wieder zu mir. Ich schmeckte noch immer süßes Blut an meiner Zunge und ich fuhr über meine neuen Vampirzähne. Als ich Nickolas erkannte, lächelte ich. Ich war so glücklich wie noch nie. Für mich begann nun ein neues Leben. Ein Leben an der Seite meines Liebsten. Ich wusste, dass manche Gefahren auf mich lauern würden, doch solange Nickolas bei mir war, fühlte ich mich geborgen.

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